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» Übergabe neuer Unimog und neues Feuerwehr-Fahrzeug
Meldung vom: 14.08.2020.Herausgeber: Gemeinde Kammerstein
Zwei Festtage für die Gemeinde Kammerstein innerhalb einer Woche. Zwei wertvolle Fahrzeuge sind in Dienst gestellt worden: Ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) für die Feuerwehr und ein Unimog für den Bauhof, vor allem für den Winterdienst. Mit großer Freude nahm Bürgermeister Wolfram Göll gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr und den Mitarbeitern des Bauhofs die wichtigen neuen Fahrzeuge entgegen. „Es sind teure Anschaffungen für unsere kleine Gemeinde, aber sie sind uns jeden Cent wert“, sagt Bürgermeister Göll. „Denn sowohl das neue Feuerwehrauto als auch der Winterdienst-Unimog sind ja letztlich dafür da, Leben zu retten.“

Anfang Juli hat die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Kammerstein das neue MLF – ein sogenanntes Staffelfahrzeug für sechs Personen – bei der Firma Ziegler in der Nähe von Chemnitz abholen. 270.000 Euro kostete das Fahrzeug, das das 34 Jahre alte Vorgängermodell ersetzt. Allerdings ist sich die Feuerwehr sicher, dass jeder Euro gut investiert ist – um das Leben der Bürger und ihr Eigentum zu schützen, aber natürlich auch für die Sicherheit der Mannschaft, wie Kommandant Fabian Masching und Stellvertreter Florian Sander betonen. Die aktiven Feuerwehrfrauen und -männer der Kammersteiner Wehr setzen sich nun tatenkräftig mit dem neuen Fahrzeug auseinander, so dass es dann wie geplant Anfang Oktober in den aktiven Dienst genommen werden kann.

Durch die moderne technische Beladung erhöht das neue MLF das Potenzial der Feuerwehr: Einen 1000-Liter-Wassertank, starke Schmutzwasserpumpen, spezielle Ausrüstung für Waldbrände, leichte Chemikalienschutzanzüge, Stromerzeuger, Atemschutz, eine Rettungsplattform für Lkw-Unfälle und noch vieles mehr kann das „kleine“ 8,8-Tonnen-Fahrzeug anbieten. Auch wird die enorme Leuchtkraft des Fahrzeuges mit Lichtmast, tragbarem Beleuchtungssatz und Arbeitsscheinwerfern am Fahrzeug den Feuerwehren bei Einsätzen in der Nacht gute Dienste erweisen. Zusätzlich dienst das neue Löschfahrzeug als Zugfahrzeug für den Verkehrssicherungsanhänger, der sowohl auf der Autobahn als auch auf der B466 sowie den Straßen im Gemeindegebiet zur Sicherung der Mannschaft benötigt wird.

Auch der neue 235-PS-Unimog für den Bauhof war nicht gerade ein Schnäppchen: Mit 200.000 Euro schlägt er zu Buche. Doch auch er ist dringend nötig, denn das Vorgängerfahrzeug war schon 30 Jahre alt, und der Wartungsaufwand war zuletzt ungemein angestiegen. Bauhof-Leiter Horst Schneider und sein Team freuen sich besonders über die neuen Möglichkeiten im Winterdienst-Einsatz: „Die neue Schneeschaufel ist 2,70 Meter breit. Da wäre auch mehr möglich gewesen, ist aber wegen der teilweise engen Straßen nicht sinnvoll“, erklärt Schneider.
Der neue Unimog ist jedoch nicht nur für den Winterdienst geeignet, sondern auch für den Transport von Erdaushub, die Einsammlung von Grasschnitt sowie dessen Abtransport zur Biogas-Anlage. „Unser neuer Unimog ist ein Schnellwechsler: Jetzt dauert der Umbau eine halbe Stunde statt früher einen halben Tag“, freut sich der stellvertretende Bauhof-Leiter Richard Heubeck, der den Unimog gemeinsam mit Schneider und dem Bauhof-Team nach einer dreistündigen Einweisung durch die Firma Henne-Unimog in Betrieb nahm.

Unimog
Freude über den neuen Unimog (v.r.): Bürgermeister Wolfram Göll, die Bauhof-Mitarbeiter Taha Asiz Taha, Richard Heubeck, Stefan Ledwig, Christian Hummel und Horst Schneider sowie von der Firma Henne Techniker Martin Reitenspies und Verkäufer Heinz Hirsch. Es fehlte wegen Urlaub Robert Gantner.

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